| 20 Jahre contec |
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...auch eine persönliche Geschichte
von Detlef Friedrich, Geschäftsführer der contec Gesellschaft für Organisationsentwicklung mbH Den ersten Kontakt mit der Branche bot mir mein Zivildienstdienst im Jahr 1980. Die Zustände waren noch sehr „hemdsärmlig“. Führung nach Gutsherrenart, eine Buchhaltung mit großen Differenzen in der Kasse, Subventionsbetrug, aber auch viele Gutmenschen, die aktiv waren.Weitere Erfahrungen in Vorstandspositionen, Kontrollkommissionen aber auch in Geschäftsführungstätigkeiten bei Vakanzen - Management auf Zeit - führten dazu, dass ich 1985 eine Arbeit „Über die Notwendigkeit der Einführung von Qualitätszirkelarbeit und die Veränderungen der Führungsstrukturen“ verfasste. Eine Veränderung der Organisationen von Innen heraus sah ich als sehr schwierig an. So entstand die Idee der Gründung einer Organisationsberatung. Der Weg dahin – Zufall: Ausgelöst durch ein Interim Management nach einer staatsanwaltschaftlichen Untersuchung musste eine Software zur Fakturierung entwickelt werden. Der Markt bot 1988 kein spezifisches Material an. Udo Konradt, ein damaliger Kommilitone, erklärte sich bereit, die Software zu entwickeln. Mein ehemaliges Studentenzimmer wurde das Büro. In dieser Dachkammer fiel Mitte 1988 die Entscheidung, die Software zu vermarkten. Ein Name musste her. „Was wollen wir denn zukünftig tun?“ war die Frage. Wir wollten gemeinsam in Zukunft Beratung (Consulting) für die Gesundheitsbranche anbieten. So wurde „con“ als erster Bestandteil des neuen Namens geboren. Da wir aktuell Software entwickelten, stand die Technologie und mit ihr die Silbe „tec“ im Raum. Am 23.6.1988 wurde ConTec als GbR mit dem Inhalt: „Organisations- Personal- Softwareentwicklung“ angemeldet. Das erste Logo war noch nicht die Fliege, sondern den Möglichkeiten des ersten Laserdruckers geschuldet und hatte einen Lebenszyklus von der Gründung Mitte 1988 bis Ende 1990.Mit der Neufirmierung als GmbH wurde auch das Logo angepasst. Die Fliege ist keine Idee einer Werbeagentur, sondern in einer abendlichen Kneipenrunde entstanden. Wir saßen zusammen und experimentierten mit dem viereckigen Logo. Plötzlich drückten wir dieses in der Mitte zusammen - die erste Fliege war entstanden! Das Logo wurde durch eine befreundete Grafikerin weiter entwickelt und auch der damalige Schriftzug entsprechend neu gestaltet: contec Gesellschaft für Organisationsentwicklung mbH mit magentafarbenen Umlauten. Die contec GmbH wurde im Dezember 1990 eingetragen und wir zogen in unsere ersten angemieteten Büroräume. Mit der Farbe Magenta waren wir Trendsetter – doch als eine bekannte Telekommunikationsfirma im Rahmen ihrer Neugründung Magenta als Hausfarbe wählte, beschlossen wir, uns von der Farbe zu trennen. Die Gründung der contec GmbH erfolgte gemeinsam mit Ulrich Begemann, der eine Software für die teilautomatisierte Befundung für eine Krankenhaus - Ambulanz geschrieben, sowie Ulrich Striffler, der eine Software zur Verwaltung und Abrechnung von Zivildienstleistenden entwickelt hatte. Innovative Ideen im Bereich Softwarelösungen für soziale Dienstleister und Krankenhäuser waren unsere Stärke. Für uns stand die Umsetzung neuer Ideen so sehr im Vordergrund, dass wir das Marketing und den Vertrieb vernachlässigten. So hatten wir in den ersten Jahren immer wieder um unsere Existenz zu kämpfen. Rückwirkend betrachtet haben wir ein komplexes, aber sehr robustes Programmsystem mit einem aus heutiger Sicht sehr geringen Aufwand entwickelt. Einige Programme sind noch heute bei Kunden im Einsatz, obwohl wir die Pflege und den Support seit Ende der 90er Jahre eingestellt haben. Mit Beginn der Pfl egeversicherung wurde der Beratungsbereich ausgebaut, und 1996 beschlossen wir, den Bereich der Softwareentwicklung zu veräußern. Thomas Eisenreich wurde 1997 für den Aufbau des Beratungssektors eingestellt. In den folgenden Jahren hat er maßgeblich zur Entwicklung von contec beigetragen. In diesem Zuge wurde auch ein neues, offeneres Logo entwickelt und unsere aktuelle Unternehmensfarbe gewählt. Im Sommer 2008 schließlich erfuhr die Fliege ein „Facelifting“ und präsentiert sich jetzt im bekannten contec-Blau und in hellem Silber.
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Den ersten Kontakt mit der Branche bot mir mein Zivildienstdienst im Jahr 1980. Die Zustände waren noch sehr „hemdsärmlig“. Führung nach Gutsherrenart, eine Buchhaltung mit großen Differenzen in der Kasse, Subventionsbetrug, aber auch viele Gutmenschen, die aktiv waren.
Da wir aktuell Software entwickelten, stand die Technologie und mit ihr die Silbe „tec“ im Raum. Am 23.6.1988 wurde ConTec als GbR mit dem Inhalt: „Organisations- Personal- Softwareentwicklung“ angemeldet. Das erste Logo war noch nicht die Fliege, sondern den Möglichkeiten des ersten Laserdruckers geschuldet und hatte einen Lebenszyklus von der Gründung Mitte 1988 bis Ende 1990.
Das Logo wurde durch eine befreundete Grafikerin weiter entwickelt und auch der damalige Schriftzug entsprechend neu gestaltet: contec Gesellschaft für Organisationsentwicklung mbH mit magentafarbenen Umlauten. Die contec GmbH wurde im Dezember 1990 eingetragen und wir zogen in unsere ersten angemieteten Büroräume. Mit der Farbe Magenta waren wir Trendsetter – doch als eine bekannte Telekommunikationsfirma im Rahmen ihrer Neugründung Magenta als Hausfarbe wählte, beschlossen wir, uns von der Farbe zu trennen. Die Gründung der contec GmbH erfolgte gemeinsam mit Ulrich Begemann, der eine Software für die teilautomatisierte Befundung für eine Krankenhaus - Ambulanz geschrieben, sowie Ulrich Striffler, der eine Software zur Verwaltung und Abrechnung von Zivildienstleistenden entwickelt hatte. Innovative Ideen im Bereich Softwarelösungen für soziale Dienstleister und Krankenhäuser waren unsere Stärke. Für uns stand die Umsetzung neuer Ideen so sehr im Vordergrund, dass wir das Marketing und den Vertrieb vernachlässigten. So hatten wir in den ersten Jahren immer wieder um unsere Existenz zu kämpfen. Rückwirkend betrachtet haben wir ein komplexes, aber sehr robustes Programmsystem mit einem aus heutiger Sicht sehr geringen Aufwand entwickelt. Einige Programme sind noch heute bei Kunden im Einsatz, obwohl wir die Pflege und den Support seit Ende der 90er Jahre eingestellt haben.
egeversicherung wurde der Beratungsbereich ausgebaut, und 1996 beschlossen wir, den Bereich der Softwareentwicklung zu veräußern. Thomas Eisenreich wurde 1997 für den Aufbau des Beratungssektors eingestellt. In den folgenden Jahren hat er maßgeblich zur Entwicklung von contec beigetragen. 
